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Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.
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60 Jahre Israel - Warum reisen wir nach Israel ?

Zum "Israel-Nachmittag" am 18. Mai im Klub Schalom begrüßte Professor Barsky sehr herzlich
alle Zuhörer. Er bedankt sich beim " Freundeskreis Israel in Regensburg", der diesen Israel-
Nachmittag im Klub "Schalom" mitgestalten wird. Danach begrüßte das Vorstandsmitglied, Frau
Ilse Danziger, alle Gäste im Namen der Jüdischen Gemeinde und ging auf "60 Jahre Israel" ein.

Als nächstes sang der Rabbiner, Dannyel Morag, begleitet auf dem Klavier von der jungen,
hervorragenden Pianistin Polina Danylova, die beiden israelischen Lieder "Erez" und "Noladeti
Laschalom". Prof. Roland Hornung schildert dann seinen Aufenthalt in Jerusalem im Rahmen
seines Praxis-Semesters. Er habe Logistik -Software ( Tourenplanung ) und Verschnitt-
Optimierung geschrieben, für die große israelische Firma "Osem" und habe ganz im Westen
Jerusalems gewohnt, in Beitvegan, neben dem Herzlberg und Yadvaschem. Diese orthodox
geprägte Wohngegend habe ihm sehr gefallen und er sei sehr gut aufgenommen worden. Der
Rabbiner habe ihm eines Tages gesagt, " jetzt bist du fast schon einer von uns". Neugier,
Innovation, Kreativität, jüdisches Lernen sei Professor Hornung immer aufgefallen, und eine
erstaunliche und starke Solidarität in der Bevölkerung. Besonders fiel ihm aber auf, dass unsere
deutsche Presse fast alles in Israel auf den " Nahostkonflikt" reduziere, und somit doch viele
andere Blickwinkel aus Israel hier in Deutschland nicht wahrgenommen würden. Die Bevölkerung
sei offen und sehr freundlich und herzlich und zeige einen - fast trotzigen - Optimismus und
eine ungezwungene und tiefe Fröhlichkeit.

Danach sang der Rabbiner - wieder begleitet von Polina Danylova - zwei weitere bekannte
israelische Lieder "Baschana Haba’ah" und "Od lo ahavti daj ". Es folgte dann der erste Teil des
vierteiligen Vortrags von Professor Dr. Matthias Volpert mit dem Thema " Warum reisen wir
nach Israel ? " Dieser erste Teil ( " rund um den See Genezareth" ) zeigt in farbenfrohen und
vielseitigen Bildern die Landschaften, Natur und Kultur und die religiösen Stätten im Golan, am
See Genezareth und in Galiläa. Vor der Pause singt der Rabbiner noch " Od Je Jeschama" und
"Hallelujah la olam". Dann stehen wir auf, und wer kann, singt mit dem Rabbiner die "
Hatikva", die Nationalhymne Israels.

Nach der Pause trägt Klara Barska das Gedicht " Ich bin eine Tochter des Jüdischen Volkes" vor.
Es folgt der zweite Teil des Bildervortrages von Prof. Dr. Volpert mit dem Untertitel " Jerusalem",
in dem die Vielschichtigkeit dieser "Stadt des Friedens gezeigt wird: Religiöse Stätten, die vier
unterschiedlichen Viertel der Altstadt, deren Steine von Jahrtausenden erzählen können, die
verschiedenen religösen Stätten der drei monotheistischen Religionen, die Nähe zur Wüste, die
faszinierende Neustadt, die beeindruckende Hebräische Universität und Yadvaschem, die
Gedenkstätte des Holocaust. Danach singt der Mathematikstudent Semjon Saveljev ( von der
Konzertgruppe "Freundschaft" ) mit eigener Gitarrenbegleitung "Jeruschala’im schel zahaw" und
"Hawa nagila". Zum Abschluss zeigt Prof. Volpert die letzten beiden Teile ( " Vom Jordental bis
Eilat" und " Tel Aviv" ) seines reichhaltigen und begeisternden Vortrages, der die Frage im
Vortrags-Titel selbst beantwortete. Die Zuschauer bedankten sich durch großen Beifall und Prof.
Barsky dankte auch allen Beteiligten und wünschte alles Gute. " Mazal tov Israel !"

Prof. Volodimir Barsky
Leiter des Klub "Schalom"
Jüdische Gemeinde Regensburg

Prof. Dr. Roland Hornung
Prof. Dr. Matthias Volpert
Hochschule Regensburg

Regina Wagner am Jan. 1, 2010, midnight in Vorträge

©2014 Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.